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Custom und Lookalike Audiences

Wie setzt man Custom Audiences und Lookalike Audiences richtig ein?

Custom und Lookalike Audiences – was ist das überhaupt?

Eine Custom Audience wird bei Facebook beispielsweise aus dem Unternehmen bereits bekannten Nutzergruppen generiert. Die Custom Audience könnten alle Leute sein, die im letzten Monat mit den Inhalten ihrer Unternehmensseite interagiert haben. Dazu zählen unter anderem ein Like, das Teilen oder Kommentieren eines Beitrages. Bei Webseiten könnten Custom Audiences zum Beispiel die regelmäßigen Webseiten Besucher sein oder bei Apps die regelmäßigen Nutzer dieser.

 

 

Eine Lookalike Audience wird durch den Facebookalgorithmus auf den bereits bestehenden Custom Audiences gebildet. Schlussendlich ist dieser Prozess die Ermittlung von Personen, die so ähnlich ticken wie die Custom Audience. Um die Lookalikes zu finden, sucht Facebook nach Nutzern mit Gemeinsamkeiten zu der Custom Audience. Dazu zählen zum Beispiel Alter, Geschlecht, Wohnort, Interessen oder Nutzerverhalten. Nachdem passende Nutzer mit ähnlichen Gemeinsamkeiten gefunden wurden, können die passenden der Lookalike Audience zugeordnet werden.
Die beiden Zielgruppen, Custom Audience und Lookalike Audience, schließen sich durch dieses Verfahren folglich gegenseitig aus. Wer in einer Custom Audience ist, kann nicht gleichzeitig in der äquivalenten Lookalike Audience sein.

Die Richtige Herangehensweise an den Umgang mit Custom und Lookalike Audiences

1. Beide Audiences sollten nicht gemischt werden
2. Werbemittel bzw. Anzeigen müssen auf die jeweilige Gruppe angepasst werden

 

Custom Audience User …

… müssen nicht mehr an Marke oder Produkt herangeführt werden, da sie bereits Kontakt mit dem Unternehmen hatten und daher mit diesem und den Produkten vertraut sind.

… benötigen keine Maßnahmen zur Markenbildung, Call To Action Aufrufe allerdings sind äußerst nützlich.

 

Lookalike Audience User …

… hatten i.d.R. noch keinen Kontakt mit der Marke oder den Produkten.

… müssen die Marke und deren Produkte zunächst erklärt bekommen und kennen lernen.

Aus diesen Erklärungen lässt sich also ableiten, dass wir mit Custom Audiences erneut mit Kunden in Kontakt treten. Dieser Vorgang nennt sich in der Social Media Marketing Branche auch Retention oder Retargeting. Lookalike Audiences wiederum stellen potenzielle, zukünftige Kunden dar. Die zukünftigen Kunden, die so gefunden werden können werden auch Prospecting Customers genannt.

Retargeting ist im Allgemeinen ein sehr interessantes Instrument, um potenziell interessierte Kunden erneut durch eine Werbeanzeige zu erreichen. Dazu zählen Menschen, die beispielsweise länger auf einer Webseite verweilt haben, oder aber Produkte im Warenkorb abgelegt, diese aber noch nicht gekauft haben. Diese Kunden haben also offensichtliches Interesse an der Marke und den Produkten.

 

Retargeting Möglichkeit: Facebook Pixel

Der Facebook Pixel ermöglicht es, Nutzer gefiltert nach bestimmten Handlungen, auch Events genannt, auf der eigenen Webseite zu tracken und so über Werbeanzeigen in Form einer Custom Audience wieder zu erreichen.

 

Weitere Retargeting Möglichkeiten:

Interaktion mit Beiträgen, Lead-Formularen oder Videoviews
– dies gilt auch plattformübergreifend auf beispielsweise Instagram
– die Custom Audience wird von uns im Werbeanzeigenmanager erstellt

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Caroline Brankers

Caroline Brankers